Sachkundenachweis

Regelmäßige Prüfungstermine für den behördlich anerkannten Sachkundenachweis in der Hundeschule in Celle

HomeBeratungArtgerechte Ernährung

Gesundes Futter?

Warnhinweise:

 

- Die Hundehaufen sind sehr groß

- Die Hundehaufen stinken

- Der Hund muss öfter als zweimal täglich sein großes Geschäft erledigen

- Der Hund pupst täglich

- Der Hund mag sein Futter nicht, nur mit Soße, Nassfutter, Käseraspeln gemischt oder anderen gechmacklichen Veränderungen

- Der Hund "durftet" nach Hund - hat einen deutlichen Körpergeruch, wenn sie an ihm riechen

- Das Fell ist glanzlos oder/und schuppig oder fettig

- Der Hund hat Mundgeruch

- Der Hund ist zu dünn oder zu dick - hat etwas mit Futterqualität und Futtermenge zu tun

- Der Hund hat evtl. Juckreiz, Hautrötungen, Haarausfall (Parasiten etc. wurden vom TA ausgeschlossen)

 

Hunde die gutes Futter fressen glänzen, Körpergeruch und Mundgeruch ist fast neutral, die Haufen sind klein, dunkel und stinken leicht, aber nur, wenn Sie direkt über dem Haufen stehen

 

 

 Die Rechnung ist einfach: Was Sie jetzt an Hundefutter sparen, zahlen Sie warscheinlich doppelt und dreifach später an Tierarztkosten und Medikamenten drauf!

 

Faustregel: Billig kann niemals gut sein. Die Futtermittelindustrie ist ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen und keine ehrenamtlichen Tierschützer, die sich freuen, wenn Hunde gesund essen. Nur maximal Einviertel des Kilopreises Ihres Futters wird für die Zutaten ausgegeben. Günstige Futtersorten kosten ca. 1 € pro Kilo. 75 Cent sind Verpackung, Werbung, Logistik etc. 25 Cent sind die Zutaten wert! Was kann man kaufen, dass nur 25 Cent kostet und 1 kg wiegt? Wenn doch schon ein Ei 25 Cent kostet? Wenn ein Hund also täglich Muskelfleisch fressen soll (50% der Tagesmahlzeit) und 1 kg Rind ca. 10 € kostet?

Die Antwort ist leicht: Statt vitaminreichem Gemüse (Spinat, Brokkoli etc.) werden wertlose Zuckerrübenreste, Erdnussschalen und gelegentlich Holzspäne verwertet. Statt gesundem Fleisch werden Hufe, Hörner, Schnäbel etc. verwendet. Statt vitaminreichen kaltgepresstem Leinöl oder Lachsöl wird altes Frittenfett oder Mineralöl verkauft. Damit es nicht zu gravierenden Mangelerscheinungen kommt, wird ein synthetisches krebserregendes Vitaminpräparat hinzugefügt......und die Liste hat erst begonnen. Und nun? Teures Futter kaufen? Die Antwort ist ja, ABER auch teures Futter kann schlecht sein. Jeder Hundebesitzer sollte sich einmal beraten lassen um später selbst entscheiden können. Die Beratung macht Sinn, wenn sie ohne Verkaufsinteresse ist...niemand macht sein eigenes Produkt madig!

 

 

Wie auch beim Menschen ist die Ernährung des Hundes dirket mit dem Gesundheitszustand verbunden. Zahlreiche Studien der letzten Jahre belegen die Folgen falscher Ernährung:  Übergewicht, mangelnde Vitälität, Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen, Nierenschäden, Krebs, Diabetes, Allergien, Karies etc. Unsere Hunde sind in gleicher Weise betroffen wie wir Menschen. Gesunde Ernährung beugt vielen Krankheiten vor, verringert bereits vorhandene Krankheitssymptome und ist die Grundlage einer guten Lebensqualität. Schlechte Ernährung trägt wesentlich zu Erkrankungen bei.

Verführung durch die Werbung

Die Werbung "verkauft" uns z.B. auch, wie gesund ein Kinderschokoladensnack ist... mit guter Milch, Nüssen und tollem Honig... eine ideale Mahlzeit für unterwegs! Was uns die Werbung verschweigt ist, dass in diesem Kindersnack soviel Fett enthalten ist, dass der Tagesbedarf an Fett für ein Kind damit bereits abgedeckt ist, das Kind zuviel Zucker zu sich nimmt, der Snack in geringen Mengen Alkohol enthält sowie zahlreiche krebserregende Farbstoffe und Geschmacksverstärker.

Leider sind sehr viele  Hundebesitzer leichtgläubig gegenüber der Hundefuttermittelindustrie, wie gut das angepriesene Futter für den eigenen Hund ist und machen sich keine weiteren Gedanken.  Dass viele der angebotenen Hundefutter-Produkte aus synthetische Zusätzen, Geschmacksvestärkern, "Abfall" aus der Pflanzen- und Fleischverwertung, teilweise Rohöl oder Fettabfälle aus dem Haushalt , billigen Füllstoffen, "Hungermachern" aus der Futtermast und für den Hund unverdaulichen Materialien (diese nichts mehr mit Nahrung zu tun haben) besteht, wissen nur die Hundehalter/Innen, die sich intensiv mit dem Thema befasst haben.

Warum artgerechte Ernährung?

Artgerechte Ernährung bedeutet, auf die Bedürfnisse einer Art ausgerichtet. Beispiel: Für den Menschen ist Getreide ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Unser Verdauungsapparat ist auf Getreide vorbereitet und ausgerichtet. Der Verdauungsapparat von Hunden ist auf 60-70% Fleisch und 30-40% vorverdaute Pflanzen eingerichtet. Der Schlüsselreiz für die Produktion von Magensäften ist Fleisch. Für die Aufnahme von Getreide ist das Magen-Darm-System des Hundes ungeeignet. Außerdem besteht ein Verdacht über einen Zusammenhang von Getreidefütterung und Krebserkrankungen beim Hund, sowie Getreide als Auslöser von Allergien und die Verschlechterung der Symptome bei Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen, Arthrose und Epilepsie. Viele Hundefuttersorten haben häufig nur einen geringen Fleischanteil (4 - 25%) und hohen Getreideanteil, (damit die Produktion günstiger und die Gewinnspanne höher wird.) Eine genaue Betrachtung der weiteren Inhaltsstoffe sorgt oft zusätzlich für gesträubtes Nackenhaar beim Hundehalter. Wer würde seinem Hund schon wissentlich einen Napf mit Federn, Schnäbeln, Erdnussschalen, Rohöl, diversen krebserregenden Stoffen, Geschmacksverstärkern, Konservierungsmitteln, syntetischen Vitaminen und Zucker vorsetzen. Gesunde Ernährung sollte also spezialisiert auf das jeweilige Lebewesen sein, frei von synthetischen krebserregenden Stoffen und frei von Abfallprodukten.

Fertigfutter füllt ca. seit 70 Jahren die Regale und hat seine Spuren hinterlassen. Heute ist der Gedanke, den Hund selbst mit richtigen Lebensmitteln (wie z. B. Äpfeln, Karotten, Pansen und Hühnerherzen) zu ernähren erst einmal befremdlich. Ein ähnliches Phänomen gab es in den 70- und 80iger Jahren in Bezug auf Muttermilch. Müttern wurde durch die Werbung Angst gemacht, dass die gute natürliche Muttermilch schlechter ist, als ein syntetisches (zuckerhaltiges) Milchpulverprodukt. Inzwischen ist der Trend rückläufig. Hebammen, die La Leche Liga und inzwischen auch der überwiegende Anteil der Kinderärzte rät das Neugeborene mindestens einige Monate selbst zu stillen. Beim Hundefutter ist es ähnlich. Der Trend hat begonnen. Zu vielen kritischen und "wachen" Hundebesitzern/Innen sind die Inhaltsstoffe der Fertigfutterindustrie aufgefallen. Skandale in den USA (Hundefutter bestand noch vor einigen Jahren aus Kot, Urin und eingeschläferten Haustieren - dies ist in Deutschland verboten) brachten den Prozess in Gang. Aber es gibt auch einen sehr kleinen Anteil - wenige Hersteller - die echte Lebensmittel in ihrem Futter verwenden. Doch wie findet man diese im Deklarations-Dschungel raus? - Beratung und Recherche gibt Gewissheit!

 

Hier einige gesunde Möglichkeiten der gesunden Ernährung von Hunden (und Katzen):

 

BarfenDas Futter selbst zuberteiten:

BARFen (Biologisch artgerechte Fütterung)

 

 

Die Fütterung von hochwertigem Fertigfutter ohne Getreide
mit einem Fleischanteil von 50% - ohne Abfallprodukte, kaltgepresst, ohne synthetische Vitamine.

 

 

 

 

 

Zum Schluss

Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie  liebend gerne unsere Hunde ihr frisches Fleisch mit frischem Gemüse genießen... und es ist immer wieder eine große Erleichterung zu wissen, was wir ihnen ruhigen Gewissens geben.

Nachtrag: Es ist schön zu sehen, dass unsere drei Seniorenhunde (12, 12, 13) so schöne weiße Zähne ohne Zahnbelag haben.

 

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